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2011- der „AdP“ im Jahr der 75-jährigen Jubiläen

Bevor man in das Jahr der 75-jährigen Jubiläen eintratt, wurde das Jahr des 25-jährigen Zugjubiläums mit einer gebührenden Silvesterparty im Hof der Familie Creutz mitsamt Frauen, Kindern und Freunden gefeiert. Hierzu wurde das Wohnzimmer der Familie zum Spieleparadis für die Kinder umfunktioniert, während sich die Erwachsenen im gegen die Kälte geschützten Hof einfanden, um dort gemeinsam das alte Jahr ausklingen zu lassen. Hierbei war dank eines reichhaltigen Büfetts und köstlichen Getränken für das leibliche Wohl gesorgt, und somit konnte ein kurzweiliger Abend bzw. eine kurzweilige Nacht beginnen. Höhepunkt war natürlich der Moment, als man mit Sekt gemeinsam auf das Jahr 2011 anstossen konnte, bevor man dann zur Freude der Kinder (und auch der Erwachsenen) das neue Jahr mit dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern begrüßte. Am nächsten Morgen traf man sich um 11 Uhr, um die Rückstände der letzten Nacht zu beseitigen und den Hof wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen. Dies geschah sehr zügig, so dass man dann noch gemeinsam ein Frühstück genießen konnte, wobei sich einige Unerschrockene noch ein kühles Helles gönnten.

Im Rahmen des Zugschiessens am 28.01. konnte sich dann Jens Wolf um Mitternacht mit dem 123. Schuss gegen seinen Konkurrenten Ralf Bresser durchsetzen, den Königsvogel von der Stange holen und sich somit die Kronprinzenwürde sichern. Begonnen hatte der Vogelschuss bereits 5 Stunden vorher mit dem Pokalschiessen, wobei sich Ralf Bresser nach zweimaligem Stechen gegen Christian Creutz durchsetzen und den Pokal sichern konnte. Beim Pfänderschiessen sicherte sich dann zunächst Martin Röhricht mit den 47. Schuss den linken Flügel, bevor sich Ralf Bresser mit dem 30 Schuss neben den Pokal auch den rechten Flügel sicherte. Nachdem dann Dirk Simon mit den 43. Schuss den Kopf holte, beendete Christian Creutz mit dem 97. Schuss das Pfänderschiessen und schoss dem Vogel die Schwanzfedern ab. Zum Königsschiessen traten dann mit Ralf Bresser und Jens Wolf nur zwei Zugkameraden zum Königsvogelschuss an, den Jens dann mit dem 123. Schuss beendete. Dieses ging dann allerdings ein wenig unter, da man just zu diesem Zeitpunkt mit Marc Schreiber das Geburtstagskind vom 29.01. hochleben ließ. Aber auch der neue Kronprinz erhielt seine Ehrenbekundungen, so dass nun ein doppelter Anlass zum Feiern gegeben war, was auch reichlich genutzt wurde.

Im Frühjahr konnte dann mit Stefan Mertens ein neues Mitglied in den Reihen des „Auf der Pirsch“ begrüßt werden, bevor dann am 20.03. eine Abordnung des Zuges am Jägerschiessen teilnahm. Die 8 anwesenden Schützen konnten leider keine Erfolge in den verschiedenen Wertungen erzielen. So lag letztendlich die Hoffnung auf Marc Schreiber, der sich als Königsaspirant an die Vogelstange stellte und sich gegen 5 weitere Konkurrenten um die Kronprinzenwürde stritt. Leider blieb ihm auch hier der Erfolg versagt, fiel der Vogel mit dem 63. Schuss bei dem ihm nachfolgenden Schützen. So blieb dem Zug nichts anderes übrig, als in geselliger Runde den Tag zu genießen.

Im Rahmen der Zugkrönung am 16.04. wurden dann Jens I. und Franziska Wolf zum neuen Zugkönigspaar gekrönt, die somit Marc und Cornelia Schreiber ablösten. Im Gegensatz zum Vorjahr, als die Krönung aufgrund des 25-jährigen Zugjubiläums im entsprechenden Rahmen gefeiert wurde, fiel der Rahmen diesmal etwas kleiner aus. Dies sollte der Stimmung im Partyraum der Familie Hans-Theo Wolf aber keinen Abbruch tun. So wurde nach der Begrüßung zunächst das Büfett eröffnet, bevor dann der offizielle Teil mit der Krönung begann. Hier wurden dem scheidenden Königspaar durch em Ex-Königspaar Holger und Anke Reisdorf die Königsinsignien „entwendet“ und dem neuen Königspaar überreicht. Dann folgte mit dem Ehrentanz das erste Highlight, bevor Jens dann als Zugkönig mit dem Überreichen des Pokals und der Pfänderorden seine ersten Amtshandlungen übernahm. So erhielt Ralf Bresser als Sieger im Scheibenschusswettbewerb den Pokal, bevor dann die Pfänderorden verteilt wurden. Anschließend konnte die Party starten, die bis in den frühen Morgen dauern sollte, wobei sich die Damen der leckere Bowle zuwandten, während seitens der Herren einige Bierchen getrunken wurde. So nahm der Abend bei toller Stimmung seinen Verlauf und der Krönung seinen krönenden Abschluss gab.

Im Rahmen der BSV-Jubilarehrung am 06.05. in Saal der Gaststätte „Ratsschänke“ wurde Ralf Bresser für seine 25-jährige Mitgliedschaft im BSV geehrt, bevor er dann im Rahmen des Festkommerses des BSV zum 75-jährigen Jubiläums auf Schützenfestfreitag am 03.06. während eines kurzweiligen Vortrages von Günther Pesch zum Fackelbauer des Jahres geehrt und mit einer entsprechenden Urkunde ausgezeichnet wurde. Hintergrund dieser Ehrung war unter anderem, dass Ralf im Rahmen des Fackelbaus mit seinen Schweißerfähigkeiten zwei anderen Zügen bei Bedarf half. Zudem dankte Günther Pesch unserem Zug, da wir nicht mitbekamen, dass man uns „die Materialien unter der Hand wegnahm“ (was wir doch mitbekamen). Wie bereits erwähnt war der Wortbeitrag von Günther Pesch ein Element des Festkommerses, welcher den Start in das Schützenfest darstellte. Zudem stand wurde mit entsprechender Gerätschaft das EM-Qualifikationsspiel Österreich – Deutschland geschaut, welches durch ein Tor in der letzten Minute 2:1 gewonnen werden konnte. So wurde der Festkommers entgegen der Einstellung, dass man nicht zu lange im Zelt bleiben wollte, doch eine lange Nacht und somit zu einem dem Fußball betreffend erfolgreicher und insgesamt gelungener Einstand in das Schützenfest 2011.

Offiziell begann das Schützenfest dann am Samstag, dem 04.06., mit dem Einschießen des Festes um 12 Uhr am Schützenbaum, zu dem der BSV alle Züge einlud. So fand sich auch unser Zug am Schützenbaum ein, um bei jedem einzelnen Schuss trotz zugehaltener Ohren zusammenzuzucken. Aber das war bald überstanden, und nachdem dann die offiziellen Reden gehalten waren, lud der BSV dann zum Umtrunk ein. Nach ein paar wenigen Bieren machten wir uns dann auf den Weg zu unserem Fähnrich Marc Schreiber, wo ein seitens der Sappeure ein Zelt aufgebaut war, da für Sonntag eine größere Anzahl auswärtiger Sappeure erwartet wurde. Wir ließen uns sehr gerne in dem Zelt nieder, schließlich handelte es sich um ein grün-weißes Zelt. Hier ließen wir uns das Fähnrichbier schmecken, um uns dann zum Zugkönig Jens Wolf und Spiess Christian Creutz, beide wohnhaft an der Neusserstrasse 32, aufzumachen. So konnten wir zwei Zugmitglieder hochleben lassen und die entsprechenden Bierchen trinken, ohne uns einen Meter bewegen zu müssen. Als nächstes wurde das Domizil unseres Zugführers Christoph Conrads zwecks Stärkung angesteuert, bevor dann eine Runde über den Sportplatz gedreht wurde. Hier sollte unser Flügelleutnant Holger Reisdorf abgeholt werden, der die C1 betreute und das Spiel der Niederrheinliga 0:2 gegen den Union Nettetal verlor. So wurde der „Erfolgslostrainer“ (1 Spiel, 1 Niederlage) mit den Worten „Reisdorf raus“ begrüßt. Aber trotz dieser radikalen Forderung erhielten wir auch bei ihm ein Bierchen, so dass das „Schmücken ohne Schmücken“ bei Holger sein Ende nahm. Um 20 Uhr trat man an der Fackel an, um von Gilverath aus zum Fackelzug abzumarschieren. Dieser startete dann pünktlich um 21:30 Uhr bei trockenem Wetter, und wir konnten den Gästen aus nah und fern unseren „SCK Fußballdino“ präsentieren. Die Resonanz auf die Fackel war durchweg erfreulich positiv, auch wenn beim Zwischenstopp auf der Josef-Thienen-Strasse Probleme mit der Beleuchtung einer Figur und Seitenbeschriftung auftraten, welche später ausfiel. Dies tat der Resonanz und der Stimmung keinen Abbruch, und nach dem Fackelzug konnten wir die Fackel in der Nähe des Kirmesplatzes auf der Talstrasse abstellen. Allerdings mussten wir aus der Fackel der Fackelbaugemeinschaft „Voll Dropp – Immer Bereit“ die Batterien ausbauen, da diese Fackel unter freiem Himmel stand, um unsere Fackel unterstellen zu können. Dieses Unterfangen stellte sich als sehr schwierig aus, so dass hierfür lange Zeit in Anspruch genommen werden musste. Als dann schließlich nach dem Verlust einiger Nerven insbesondere bei Martin Röhricht, der sich im Gestell befand und die Batterien ausbaute, geschafft war, machte man sich in das Festzelt auf. Und man kam hinein in eine fantastische Atmosphäre. Diese wurde durch die Band „Booster“ entfacht, die sich auf einer an der Stirnseite des Zeltes befindliche Bühne breitgemacht hatte und dort richtig abrockte. So wurde es eine fantastische Nacht bei einer fantastischen Stimmung, wobei die Hemden sämtlicher Zugmitglieder (und sicherlich auch anderer Schützen und Zeltgäste) durchgeschwitzt waren, weil auf der Tanzfläche und auf den Tischen der Bär los war.

Dieser Auftritt der Band „Booster“ sollte sich dann am Sonntagabend als schweres Erbe für den „Sound Convoy“ herausstellen, denn eine Stimmung wie in der Nacht zuvor konnte nicht verbucht werden. Sicherlich kam auch hinzu, dass man inklusive des Freitags schon zwei Nächte gefeiert hatte, bevor die Schützen am Sonntagmorgen bereits sehr früh aus den Betten mussten. So traf sich unser Zug um 7 Uhr zum Frühstück bei unserem Zugführer Christoph Conrads, um sich hier insbesondere einer kräftigen Suppe zu stärken, bevor er dann mittels „Transferdienst Birgit Conrads“ zum Jägermajor chauffiert wurde. Hier ließ Christoph dann als kommandierender Hauptmann das Korps zu letzten Mal auf Lippes Hof antreten ließ, denn Major Ludwig Pesch wird nach dem Schützenfest zurücktreten, so dass im November ein neuer Major gewählt werden wird. Daher dankte Christoph dem scheidenden Major und überreichte ihm einen gelb-schwarzen Gartenzwerg, schließlich ist Ludwig Pesch SC Kapellen- und Borussia Dortmund-Fan. Der weitere Sonntagmorgen verlief ansonsten wie in den Jahren zuvor: Durchmarsch durch die Kirche zu Holger Reisdorf, Gefallenenehrung und Oberstparade, bei der unser neues Zugmitglied Stefan Mertens seine Feuertaufe im Stechschritt bestand. Nach der Oberstparade ging es dann zum Frühschoppen in das Festzelt. Nach ein paar Bierchen löste sich der Zug so langsam auf, um sich dann um 14:15 Uhr an der „Ratsschänke“ zum Aufmarsch zur Königsparade und anschließendem Umzug zu treffen. Diese Parade und der Umzug sollte trotz aufziehenden Wolken und einiger Regentropfen doch im kompletten Rahmen und ohne Kürzungen relativ trocken über die Bühne gehen. Um 20 Uhr traf man sich dann zum Ball der Zugkönige wieder am Tisch im Zelt einfand. Erst später stießen Jens Wolf und seine Frau Franzi hinzu, da sie als amtierendes Zugkönigspaar zunächst beim Schützenkönigspaar Friedhelm I. und Gabi Barmeyer einfanden und mit allen Zug- und Korpskönigspaaren zum Festzelt marschierten. Über den Verlauf des Abends wurde bereits berichtet, allerdings ohne darüber zu informieren, dass im Zelt 400 Handtrommeln verteilt wurden und man eine Lehr- und Übungsstunde in der Handhabung erhielt. Dies war vielleicht ein Spektakel: Nachdem es sich anfangs nur um puren Lärm handelte, kam von Minute zu Minute etwas Struktur hinein, und am Ende konnte man etwas hören, was sich fast wie Musik anhörte. Am Montagmorgen traf man sich zunächst zum Frühschoppen im Wachlokal „Pitt Jupp“, wo man zunächst die aktuelle NGZ studierte. Zu fortgeschrittener Stunde wurde dann eine Selbsthilfegruppe gegründet, um sich gegenseitig zu „therapieren“. Doch auch an diesem Montag wurde es irgendwann Zeit, seine Uniformen zu komplettieren, denn um 16:30 Uhr stand das Antreten des Jägerkorps am Landgasthaus Hages an, Von hier wurde dann zur Königsparade und Umzug aufmarschiert, und auch diesmal ging beides relativ trocken über die Bühne. Abends stand dann die Krönung des neuen Schützenkönigspaares Mac I. und Anja Nover an, bei der erfreulicherweise eine bessere Stimmung herrschte als am Abend zuvor. Dies machte sich auch innerhalb des Zuges dadurch bemerkbar, dass die ersten weitaus später als am Abend zuvor nach Hause gingen.

Der abschließende Dienstag begann dann um 13 Uhr mit dem Antreten des Regiments an der Gaststätte „Zur Post“, um von hier aus das neue Schützenkönigspaar samt erweitertem BSV-Vorstand abzuholen und mit ihnen gemeinsam zum Festzelt zu marschieren. Hier sollte dann der Schützenfestausklang erfolgen, und mit Spannung unsererseits wurde die Fackelprämierung erwartet. Diese erfolgte dann etwas verspätet und einer Absprache im Schützenfestvorfeld zufolge anders an in den Jahren zuvor: Die Platzierungen 4 – 8 wurden in alphabetischer Reihenfolge ohne Nennung der Platzierung genannt, und als erstes der Jägerzug „Copernicus“ genannt wurde, war klar: Wir waren unter den ersten Drei platziert, so konnte man die weiteren Nennungen erst einmal ruhig abwarten. Dann aber wurde es spannend: Als bei Platz drei die Spende des Jägerkorps genannt wurde, konnte es sich nur um den Zug „Waidmannsheil“ und uns handeln, und es traf den Zug „Waidmannsheil“. Aber auch beim zweiten Platz wurde die Spende des Jägerkorps genannt, und somit war klar: Wir sind zweiter, und gewonnen hat die Fackelbaugemeinschaft der Grenadierzüge „Voll Drop – Immer Bereit“.

Am 24.07. machten sich 7 Väter mit ihren Kindern nach Sevenum in Holland auf, um dort einen gemeinsamen Tag im Freizeitpark „Toverland“ zu verbringen. Dies war als Ersatz für das aufgrund der schlechten Wettervorhersagen abgesagte Campingwochenende gedacht, brachte den Kindern (und Vätern) nicht minder Freude, konnte man sich bei regnerischem Wetter auf vielen Attraktionen in der Halle, aber auch im Außenbereich vergnügen. So waren insbesondere Kinder schnell verschwunden und waren teilweise nur zur Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme am „Zugtisch“ zu sehen. Und auch die Männer hatten etwas für sich entdeckt und unternahmen ein paar Fahrten auf dem Booster-Bike, wobei man hierbei feststellen musste, dass der erste Platz ganz vorne nicht immer der beste ist. Insgesamt verging die Zeit wie im Fluge, und man machte sich dann um ca. 17 Uhr wieder auf den Heimweg. Schließlich sollte der Tag zusammen mit den Frauen ab 18 Uhr noch einen gemeinsamen Ausklang im Zuglokal „Pitt Jupp“ finden. So traf sich dann dort wieder, um gemeinsam zu essen und einen geselligen Abend zu erleben, der aber ab 20 Uhr sein Ende fand. Schließlich zollte man dem Tag in Toverland seinen Tribut, und insbesondere die Kinder machten schon einen müden Eindruck, was man aber auch von einigen Vätern sagen konnte.

Am 03.09. nahm eine 9-Mann starke Abordnung des Zuges erneut am Grevenbroicher Fackelzug teil. Hierzu traf man sich um 18:30 Uhr bei Barawasser im Industriegebiet Ost, wo neben unserer Fackel noch weitere Fackeln standen, die man dann mit einer Polizeieskorte zum Antreten auf der von-Goldhammer-Straße brachte. Auf diesem Weg passierte ein kleiner Unfall, in den die Zugstange und der Wagen, der die Fackel zog, verwickelt waren. Doch es verblieben keine größeren Schäden. So konnte man sich dann vor dem Start des Fackelzuges stärken und etwas Mut antrinken, schließlich präsentierte man in Grevenbroich ein Motiv, der mit der man den SC Kapellen zu seinem Jubiläum gratulierte und der TuS Grevenbroich nicht besonders hervorgehoben wurde. Aber man überstand den Fackelzug ohne größere Probleme und erfreute sich der sehr großen Zuschauerzahl und der guten Resonanz der Fackel gegenüber. Nach dem Fackelzug und dem Abstellen der Fackel begab man sich dann zu Festzelt, wo man den erneut positiven Abend in Grevenbroich ausklingen lassen wollte. Und im Zelt fand man sich dann nach verschiedenen Stellungswechseln dann abseits der Tanzfläche in der Nähe einer Theke wieder und richtete sich hier ein. So wurde es ein stimmungsvoller Abend bei guter Musik und Stimmung, welcher dann für die ersten um 1:00 Uhr, für die letzten aber erst gegen 3:30 Uhr endete.

Im Rahmen des Zugschiessens am 24.09. im Hof der Familie Mertens wurde unser neuer Kronprinz ermittelt. Hierzu traf man sich um 15:30 Uhr, um gemeinsam zunächst die Sky-Fußball-Konferenz zu schauen. Und am Ende sollten alle Fans, deren Mannschaften am Samstag aktiv waren (auch die des FC Bayern, die erst am frühen Abend aktiv waren), da alle entsprechenden Mannschaften ihre Spiele gewannen. So konnte man zunächst mit dem Scheibenschusswettbewerb starten, den nach zwei Durchgängen Dirk Simon mit insgesamt 52 Ringen gewinnen konnte. Anschließend konnte mit dem Pfänderschiessen gestartet werden, und hierbei holte sich Holger Reisdorf zunächst den Kopf und dann den Schwanz. Seinen Siegesszug stoppte Ralf Bresser, der den linken Flügel abschoss. Den letzten Pfänder in Form des rechten Flügels Pfänder sicherte sich dann Dirk Simon . Nun stellten sich Holger Reisdorf, Christoph Conrads und Ralf Bresser zum Königsvogelschuss, wobei sich Ralf Bresser mit dem 135. Schuss die Zugkronprinzenwürde sichern konnte.

Am 1. und 2. Oktober haben einige Zugkameraden zusammen mit anderen Schützen und Gästen das 75-jährige Jubiläum des Jägerkorps gefeiert. Den Anfang machte am 01.10. ein Abend im Saal Glasmacher, für den das Motto „Stixx rockt Kapellen“ ausgegeben war. Im leider nicht ganz gefüllten Saal versuchte die Band „Stixx“ das beste aus der Situation zu machen und rockte den Saal. Hierbei wechselten sich internationale und deutsche Titel immer wieder ab, so dass für jeden etwas dabei war. Hierbei befand sich der Zug an Biertische seitlich von der Bühne, wo man ausreichend Platz hatte, um sich gut zu den Klängen der Musik bewegen konnte. Nachdem dann das Konzert um halb Zwölf zu Ende ging, nutze man die „Ruhe“, um noch in geselliger Runde ein paar Bier zu trinken und sich zu unterhalten.

Am nächsten Morgen ging es dann um 11 Uhr im Saal Glasmacher-Poschen weiter, nur unser Zugführer Christoph Conrads fand sich mit unserem Fähnrich Marc Schreiber am Landgasthaus Hages ein, um mit einer Korpsabordnung, den Regiments- und Korpsfahnen sowie den Ehrengästen zusammen mit dem Tambourkorps Frisch Auf Kapellen zum Saal zu marschieren. Nach dem Einmarsch in den Saal und der Begrüßung wurde nach einigen Märschen den anwesenden Gästen die Korpsgeschichte in Wort und Bild näher gebracht, bevor mit der Ehrung der Züge mit 75-jährigem Jubiläum der offizielle Teil endete.

Im Rahmen des Jägerfestes am 22.10. im Saal Glasmacher-Poschen wurde Ralf Bresser für seine 25-jährige Mitgliedschaft im Jägerkorps geehrt. Dies war natürlich für den Zug ein Anlass, auch dieses Jahr mit einer Abordnung am Jägerfest teilzunehmen, welches allerdings einen sehr schwachen Besuch zu verzeichnen hatte. So erwartete man dann sitzend die Ehrung von Ralf Bresser, der dann allerdings ohne Urkunde, aber mit neuem Namen von der Bühne zurückkehrte: Da seine Urkunde nicht vorhanden war, wurde er kurzerhand mit der Urkunde für den nicht anwesenden Hagen Holl vom Zug „Erftstolz“ geehrt. Und somit kam er zu seinem neuen Namen Ralf „Hagen“ Bresser. Dies tat der Stimmung keinen Abbruch, und nach dem Ende des offiziellen Teiles wurde der „Sitztisch“ verlassen und ein Stehtisch geentert.

Den Abschluss des Jahres bildete dann am 18.12. die mittlerweile traditionelle Zugweihnachtsfeier mit den Familien im Wachlokal „Pitt Jupp“, zu der nun bereits 16 Kinder anwesend waren. So bekam der Nikolaus, der uns bereits kurz nach Beginn der Weihnachtsfeier besuchte, alle Hände voll zu tun: Musste er doch zu jedem einzelnen Kind von seinen Feststellungen und ihm zugetragenen Informationen berichten und den Kindern dann ein Geschenk übergeben. Er erledigte dieses mit Bravour, obwohl er zu einem späteren Zeitpunkt berichtete, von der hohen Anzahl Kinderaugen, die bei seinem Eintritt in den Saal teilweise sogar recht ehrfurchtsvoll auf ihn gerichtet waren, überwältigt war. Nachdem der Nikolaus aber wieder aufgebrochen war, begann das Spektakel erst recht, schließlich mussten die Geschenke endlich ausgepackt (wobei einige Kinder nicht erst abwarteten, bis der Nikolaus gegangen war) und getestet werden, wobei auch einige Väter sehr aktiv waren. Unterbrochen wurde das Spielen dann zwischenzeitlich durch das gereichte Essen, mit dessen Hilfe sich die Kinder stärkten, bevor sie dann noch aktiver wurden. Unterbrochen wurde dieses dann ein zweites Mal, als mit Eis ein köstlicher Nachtisch gereicht wurde. Anschließend wurde dann weiterhin das neu erworbene Spielzeug getestet, bevor sich dann um ca. 19:30 Uhr die ersten auf den Heimweg machten und eine erneut schöne und gesellige Weihnachtsfeier sich so langsam dem Ende zuneigte2012

2012

Im Rahmen des Jägerschiessens am 18.03. im Landgasthaus Hages konnte sich Jens Wolf mit 29 Ringen in der Zugkönigswertung durchsetzen. Allerdings konnte der Zug nur in dieser Wertung einen Erfolg verbuchen, landete man in den anderen Wertungen „unter ferner liefen“.

Im Rahmen der Jubilar-Ehrung des Bürger-Schützen-Vereins am 5. Mai 2012 wurden Holger Reisdorf und Stephan Plöger für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im BSV geehrt. Gleichzeit feiern die beiden Jubilare in diesem Jahr ihre 25-jährige Mitgliedschaft in unserem Zug.

Am 01.06. wurde erstmalig in der Zuggeschichte ein Zugkönigspaar am Vorabend des Schützenfestes gekrönt. Diese Krönung erfolgte im Garten der Familie Bresser in einer ungezwungenen Atmosphäre ohne Uniformen (mit einer Ausnahme) im Beisein der der Frauen und Kinder des Zuges. Zunächst wurden Jens I. & Franzi Wolf entkrönt und Ralf II. & Andrea Bresser gekrönt. Dann wurde Dirk Simon, der sich im Rahmen des letzten Zugschiessens mit insgesamt 52 Ringen den Sieg im Scheibenschusswettbewerb sichern konnte, der Pokal überreicht. Dann erhielten Holger Reisdorf den Pfänderorden für den Kopf, Ralf Bresser den Pfänderorden für den linken Flügel, Dirk Simon den Pfänderorden für den rechten Flügel und erneut Holger Reisdorf den Pfänderorden für den Schwanz.

Das Schützen- und Heimatfest vom 02. – 05.06.2012 wurde im wahrsten Sinne des Wortes durch den Regen „weggespült, fielen einige Programmpunkte dem schlechten Wetter zum Opfer oder wurden stark reduziert. Zumindest konnte man im Rahmen des Fackelzuges die zusammen mit dem Zug „Copernicus“ gebaute Großfackel „Nachwuchs im Königshaus“ präsentieren, mit der man Ende auch den ersten Platz in der Fackelwertung erzielen konnte. Am Sonntagmorgen wurde das traditionelle Frühstück nicht bei der Mutter von Christoph Conrads durchgeführt, sondern während der Messe bei Holger Reisdorf durchgeführt. Hier wurden dann von der Mutter unseres Flügelleutnants die durchnässten T-Shirts eingesammelt und in den Wäschetrockner geworfen, da der Aufmarsch zum Kirchgangs aufgrund des Regens abgebrochen wurde und man durchnässt war. Während dieser Zeit saß man mit wärmenden Pullovern, Jacken und Jacken sowie dem Einsatz zweier Wärmflaschen beim Frühstück und harrte der Dinge, die der Vormittag noch bringen sollte. Dies sollte allerdings nicht mehr allzu viel sein, da alle weiteren Programmpunkte des Vormittags abgesagt wurden. Auch der Nachmittag begann mit dem Antreten des Regiments im Festzelt ungewöhnlich, denn es regnete immer noch. Als es aber kurzzeitig aufhörte zu regnen, trat das Regiment schnell auf der Talstraße an und zum Paradeplatz auf der Neusserstraße abmarschierte, wo ohne Regimentsabnahme die Parade erfolgte, nach der dann die Züge blockweise in das Zelt abmarschierten. Am Montagnachmittag verlief anfangs alles nach Plan: Man marschierte zur Friedrichstraße auf, es folgte die Regimentsabnahme und dann die Parade. Und ab dann verlief der Tag wieder anders als gewohnt: Erneut marschierte man blockweise in das Zelt, so dass der Umzug erneut ausfiel. So konnte man schon zu diesem Zeitpunkt sagen: Das Schützenfest 2012 war das Fest, an dem seitens der Schützen die wenigsten Kilometer seit langem zurückgelegt wurden.

Am 31.08. starteten 8 Väter mit 12 Kindern um 15 Uhr bei Regen in Kapellen zum mittlerweile traditionellen Vater-Kind-Wochenende zum Campingplatz Gravinsel in Wesel. Und im Gegensatz zum verregneten Freitag war der Samstag ein wahrer Sonnentag. So wurde kurzerhand beschlossen, dass man bei dem schönen Wetter nicht zum Bahia-Spaßbad nach Bocholt fahren würde, da man in diesem Fall mehr als drei Stunden bei schönstem Wetter unterwegs wäre. So verlegten einige Kinder das Baden spontan in den alten Rheinarm in der Nähe unserer Zelte. Einige Väter machten sich mit auf zum „Sandstrand“ und ließen sich in ihren gemütlichen Campingstühlen nieder. So ließ sich das Leben genießen, und 4 Kinder enterten zwischenzeitlich ein Tretboot und machten nun damit den alten Rheinarm unsicher. Am Nachmittag stiegen die Kinder in die „Rappelkiste“ (ein Traktor mit Anhänger, mit dem die Kinder über das Gelände gefahren wurden) und machten sich auf den Weg zum campingplatzeigenen Streichelzoo. So kehrte etwas mehr Ruhe im Camp ein, und als dann die Kinder zurück waren, begann Grillmaster Ralf Bresser mit seiner Arbeit und versorgte die Truppe mit einigen Köstlichkeiten vom Grill, was allen sichtlich schmeckte. Nach dem Essen saß man in geselliger Runde zusammen, wobei die Kinder wieder die Gegend unsicher machten. Zu vorgerückter Stunde wurde mit den Kindern eine Nachtwanderung unternommen, auf der das Gelände erkundet wurde und sich herausstellen sollte, dass sich die Kinder mittlerweile besser auf dem Gelände auskennen als die Väter.

Vom 28. – 30.09. besuchten mit Christoph Conrads, Holger Reisdorf, Christian Creutz, Marc Schreiber, Stefan Mertens und Stephan Plöger sechs Zugmitglieder das Münchener Oktoberfest, wobei am Freitag auf der „Wies‘n“, da man den Standort des Hofbräu-Festzeltes erkunden wollte, in welchem man reservierte Plätze am Folgetag hatte. Der Standort war schnell ermittelt, und man hegte die Hoffnung, irgendwie in das Zelt zu gelangen. Diese Hoffnung wurde aber schnell begraben, so dass man sich in den Biergarten des Spatenbräu-Festzelts begab. Hier konnte Christian Creutz allerdings nur einen Platz ergattern, was ein wichtiger Aspekt für den Erhalt von Bier ist: Denn nur Personen mit Sitzplatz bekommen auf der „Wies’n“ ein Bier. Dieses erhielt Christian dann auch, aber nur 4 Maß Bier für unsere Gruppe mit sieben Personen, welche das Bier dann brüderlich untereinander teilten. Am Samstagmorgen stellte man sich in der bereits langen Schlange vor dem Einlass für Reservierungen an. Aber dennoch ging es zügig voran, so dass man bereits um 11:30 Uhr am reservierten Tisch auf dem Balkon eintraf, mit dem man das große Los gezogen hatte, da sich der Tisch direkt am Geländer zum Zelt befand. So hatte man einen „Logenplatz“ mit direktem Blick in das Zelt hatte und somit alles mitbekam. Nach 4 ½ Stunden musste der Tisch dann wieder geräumt werden, und man begab sich nun in die unteren Bereiche des Zeltes, um hier noch weiterfeiern zu können. Hierzu brauchten wir Plätze an einem Tisch, die wir auch bekamen (wie bereits erwähnt: nur wer einen Sitzplatz hat, erhält ein Getränk!). Abends begab man sich wie am Vorabend in das „Löwenbräu“ zur „After Wies’n-Party“ begab, und wieder war der Saal wieder gerammelt voll und die Stimmung bei der Musik der Band „Barfuss“ toll.

Im Rahmen des Zuschießens am 13.10.2012 konnte sich Stefan Mertens die Kronprinzenwürde des Zuges sichern. Hierbei konnte er sich gegen drei Mitkonkurrenten (Holger Reisdorf, Martin Röhricht und Jens Wolf) durchsetzen. Begonnen hatte das Schießen mit dem Pokalschiessen, welches in 2 Durchgängen erfolgte und Christoph Conrads mit insgesamt 53 Ringen gewinnen konnte. Beim Pfänderschiessen konnte sich Jens Wolf nach 74 Schuss den linken Flügel, Stefan Mertens nach weiteren 126 Schuss den rechten Flügel, nach weiteren 49 Schuss Martin Röhricht den Kopf und letztendlich nach nochmaligen 71 Schuss Sven Scharfenberg den Schwanz sichern.

Am 16.12. trafen sich die Familien des Zuges um 16 Uhr im Zuglokal „Pitt Jupp“, um gemeinsam mit den Kindern die jährliche Weihnachtsfeier zu erleben, bevor sich die Männer dann 22.12. zum mit dem traditionellen Weihnachtskegeln trafen, um das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen.

2013

Im Rahmen des 37. Jägerschießens im Landgasthaus Hages konnte sich Dirk Simon in der Blumenhornwertung für sich entscheiden, nachdem er im regulären Durchgang 29 Ringe erzielte und somit zusammen mit Timo Jakovski vom Zug „Jägermeister“ in das Stechen musste. Diese Stechen er dann aber mit nochmaligen 29 Ringen für sich entscheiden. So konnte an diesem Tag zumindest ein Erfolg verbucht werden, denn in den anderen Schießwertungen sowie der Bier- und Buffetgutscheinverlosung ging der Zug leer aus.

Am 27.04. wurden dann Stefan I. Mertens und seine Frau Andrea zum neuen Zugkönigspaar gekrönt, die somit Ralf und Andreas Bresser als Regenpaar ablösten. Hierzu fanden sich der Zug mit Frauen und einige Gäste im überdachten Terrassen- und Gartenbereich der Familie Mertens ein, um gemeinsam einen geselligen Abend zu verbringen. Nachdem Zugführer Christoph Conrads dem scheidenden Königspaar Ralf und Andrea Bresser für das Regentenjahr dankte, hatte die Ex-Majestät Marc Schreiber dem neuen Königspaar Stefan und Andrea Mertens die Königsinsignien (etwas voreilig) umgehangen. So trug Christoph Conrads eine Laudatio über das bereits gekrönte neue Majestätenpaar vor. Im Anschluss führte Stefan I. seine erste Amtshandlung durch und ehrte die Sieger des letzten Zugschiessen: So überreichte er Christoph Conrads den Pokal für den besten Schützen. Dann erhielt Martin Röhricht den Pfänderorden für den Kopf und Sven Scharfenberg den Pfänderorden für den Schwanz, bevor er selber aus der Hand von Christoph Conrads den Pfänderorden für den rechten Flügel erhielt. Anschließend ging der offizielle Teil mit dem Ehrentanz zu Ende, wobei das Königspaar die Regeln brach und weitere Zugmitglieder im wahrsten Sinne des Wortes auf die Tanzfläche zogen.

Am 30.04. besuchten bis auf zwei Ausnahmen alle Zugmitglieder größtenteils mit Frauen das Jägerfest im Saal Glasmacher-Poschen. Dieses Jägerfest sollte mit neuem Ablauf unter dem Motto “Tanzen Sie mit uns in den Mai” und Live-Musik durch die Band “California Blue” dank eines nur aus der Krönung bestehenden offiziellen Teil mehr Zeit zum Feiern versprechen. Dies trat auch wirklich ein, und es wurde ein stimmungsvoller Abend, der für einige erst mit dem Ende der Musik um ca. 2:15 Uhr enden sollte.

Im Rahmen des geselligen Zugabends mit Frauen und Kindern am Vorabend des Schützenfestes erhielt Fähnrich Marc Schreiber aus den Händen unseres Zugführers Christoph Conrads einen Orden für besondere Verdienste als Dank für seinen Einsatz beim Bau der diesjährigen Großfackel.

Vom 01. – 04.06. fand das Schützen- und Heimatfest statt, welches im Gegensatz zum Vorjahr bei trockenem Wetter stattfand. Und im Gegensatz zum Vorjahr präsentierte man eine Großfackel, die wieder in Eigenverantwortung gebaut wurde. So präsentierte man eine Großfackel unter dem Motto „Rewe contra Netto“. Problem war nur, dass Martin Röhricht dem Zug „Flotte Boschte“ half, deren defektes Stromaggregat durch sein eigenes zu esrtestzen, welches aber noch geholt werden musste. Dieser Stress sollte aber noch für Spannung vor dem Fackelzug sorgen, denn nachdem man auf der Friedrichstrasse angetreten war, fiel auf, dass aufgrund des „Aggregatstresses“ die Sicherungen für die Batterien unserer Fackel vergessen wurden und somit keine Beleuchtung möglich war. So machte sich Martin fast quer durch Kapellen zum Fackelbauplatz auf, um die fehlenden Sicherungen zu holen. Und zum Zeitpunkt des Abmarsches kam er zurück, setzte die Sicherungen ein, hatte aber keine Zeit, eine defekte Sicherung auszutauschen. So war ein Teil der Fackel nicht beleuchtet, was aber der positiven Resonanz seitens der Zuschauer keinen Abbruch tat. Und beim Stopp des Fackelzuges auf der Josef-Thienen-Straße konnte die defekte Sicherung ausgetauscht werden, so dass die Fackel auf dem Rest des Weges in voller Pracht leuchtete. Damit ging ein toller Fackelzug zu Ende, am Ende konnte man den ersten Platz in der Fackewertung as dem Vorjahr verteidigen.

Negativ in diesem Jahr fiel die Zeltmusik auf, sei es durch ein kurzes Programm (samstags) oder mangelnde Qualität. Dies sollte nach Schützenfest zu einigen Diskussionen führen, wobei sich insbesondere am Samstag die Vorgabe, dass ab 01:00 Uhr nachts die Zeltmusik nicht mehr spielen darf.

Am Sonntagnachmittag musste im Vorfeld der Königsparade der Rettungswagen gerufen werden, da ein Mitglied der Jägerfahnenkompanie zusammenbrach. Dies hatte zur Folge, dass das einzig verbliebene Mitglied der Jägerfahne bei uns im Zug mitmarschierte und Martin Röhicht die Jägerfahne trug. Nach der Parade wartete man auf der Terrasse der Familie Plöger auf den Abmarsch des Zuges, verpasste diesen aber. So musste man mehrere hundert Meter in voller Montur laufend aufholen, was insbesondere für Fahnenträger Martin und Blumenhornträger Dirk eine Herausforderung darstellte. Man schaffte es aber, bekam aber vom Zugführer eine Strafe aufgebrummt. Beim Aufbruch von der Terrasse hatte Martin in der Eile seinen Hut vergessen, konnte ihn aber während des Zuges abholen. Auch am Montag zog die Jägerfahne bei der Königsparade und dem anschließenden Umzug bei uns mit, und beim Krönungszug zog Christoph bei der Jägerfahne mit, während Christian Creutz seinen Platz in der neben Holger und Dirk einnahm. Im Laufe des Frühschoppens am Dienstag trat Daniel Becker vom Grenadierzug „Poppich Dropp“ mit der Frage an uns heran, ob wir als weiterer Königszug unterstützen würden, wenn er den Königsvogel von der Stange holen würde. In einer kurzfristig einberufenen Versammlung wurde diesem zugestimmt, so dass er an die Vogelstange trat und den Vogel von eben dieser holte.

Vom 21. – 23.06. fand das Vater-Kind-Wochenende, zu dem acht Väter mit insgesamt zehn Kindern zum Heimbacher Campingplatz aufbrachen. Am Samstag machten sich dann fünf Väter mit sechs Kindern in das Bad „Eifel-Therme Zikkurat“ in Mechernich auf, während sich die anderen drei Väter mit 4 Kindern zur Sommerrodelbahn in Mechernich begaben. Also tobten die einen im Wasser herum, während sich die anderen auf der Sommerrodelbahn zu Tal stürzten und anschließend Minigolf spielten. Zurück auf dem Campingplatz wurden die auf dem Rückweg eingekauften Grillartikel in den Kühlschrank eingeräumt, die Pavillons mit zusätzlichen Seilen gegen die immer wieder auftretenden Windböen gesichert und die bereits in Mitleidenschaft gezogenen Pavillonstangen mit zusätzlichen Zeltstangen verstärkt. Dennoch mussten die Pavillons hin und wieder zur Sicherheit festgehalten werden, was größtenteils gelang. Andere Campingplatzgäste dagegen hatten nicht so viel Glück: So musste von unseren „Campingnachbarn“ der Rettungswagen gerufen werden, da deren Pavillon gegen die Schläfe eines Mitcampers geschlagen war. Aber der Nachmittag wurde nicht nur mit dem Festhalten der Pavillons verbracht, sondern auch mit sportlichen Aktivitäten: So spielte man gegen holländische Jungens Fußball, wobei wir im Gegensatz zu den Jungens drei Auswechselspieler hatten und dieser Vorteil reichlich genutzt werden konnte. Schließlich machte sich der Altersunterschied bemerkbar, wobei man auch sagen muss, dass die Jungen gut spielten. Nach der sportlichen Aktivität wurde es dann schließlich auch einmal Zeit für eine Stärkung. So schmiss Ralf Bresser den Grill an, versorgte die Truppe mit köstlichem Grillfleisch. Ausreichend mittels der verschiedenen Köstlichkeiten gestärkt trieb dann Ralf Bresser mit den Kindern ein wenig Sport, bevor Holger Reisdorf mit ihnen ein wenig Akrobatik vorführte. Zu später Stunde begaben sich vier Väter mit der Kinderschar zu einer kleinen Nachtwanderung, die ein Stück durch den Wald und dann über den Heimbacher Campingplatz zurück zum Quartier führte. Nach der Ankunft begann auch für die vier Väter der gemütliche Teil, mit dem die anderen bereits angefangen hatten. So ging auch der Samstag in gemütlicher Runde zu Ende, wobei man sich allerdings warm anziehen musste. Hierbei waren Dirk Simon zusätzlich im Schlafsack eingewickelt (in dem er zwischenzeitlich mittels Panzerband „gefangen“ und in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt war) sowie Christoph Conrads und Christian Creutz brüderlich eine Decke teilend zusätzlich gegen die Kälte geschützt.

Im Rahmen des Zugschiessens am 05.10.2013 konnte sich Holger Reisdorf gegen seinen Mitkonkurrenten Christoph Conrads durchsetzen und somit die Kronprinzenwürde sichern. Den Anfang macht wieder einmal das Pokalschiessen, das Dirk Simon mit 52 Ringen ohne Stechen für sich entscheiden konnte. Beim Pfänderschiessen konnte sich Ralf Bresser nach 55 Schuss den linken Flügel, Dirk Simon nach 78 Schuss den rechten Flügel, nach 83 Schuss Sven Scharfenberg den Kopf und nach 58 Schuss erneut Ralf Bresser den Schwanz sichern.

Das Ende des Jahres läutete dann am 08.12. die Weihnachtsfeier bei „Pitt-Jupp“ ein, bevor sich dann am 22.12. die Männer an selber Stelle zum Weihnachtskegeln trafen.

Das Jahr 2014

Mit dem Vergleichsschiessen mit den Mitgliedern des Grenadierzuges „Poppich Dropp“, den wir als 2. Königszug von Daniel und Sandra Becker unterstützen werden, am 15.03. stand der erste offizielle Zugtermin des Jahres 2014 an. Der Wettkampf wurde zunächst in Vorrundengruppen durchgeführt. Aus diesen Gruppen qualifizierten sich dann die beiden Gruppenersten für die anschließende KO-Runde. Ab dem Halbfinale wurde es dann zu einem zuginternen Wettkampf vom „Auf der Pirsch“, und am Ende konnte sich Dirk Simon mit 29 Ringen gegen Marc Schreiber (28 Ringe) durchsetzen und das Vergleichsschießen für sich entscheiden. Am darauffolgenden Tag fand dann das Jägerschießen statt, bei dem sich Holger Reisdorf mit 29 Ringen die Chargiertenwertung für dich entscheiden konnte.

Am 30.04. fand im Saal Glasmacher-Poschen dann das Jägerfest statt, wo sich erneut eine große Abordnung des Zuges mit Ihren Frauen einfand. Nach einer langen Nacht im Saal Glasmacher-Poschen traf man sich am 01. Mai, um den Fackelbau zu starten, bevor Martin Röhricht am 04. Mai vom BSV für deine 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde. Zu dieser Feierstunde wurde er erneut von einer Abordnung des Zuges begleitet. Und im Rahmen dieses Abends half Zugführer Christoph Conrads einem zu ehrenden Zugführer der Grenadiere aus und gab ihm die Fangschnüre seiner Uniform, da dieser seine vergessen hatte. Typisch Grenadiere!!!

Am 10.05. wurde dann unser neues Königspaar Holger IV. & Anke Reisdorf, die somit das amtierende Königspaar Stefan I. & Andrea Mertens ablösten. Hierzu fanden sich neben den Zugmitgliedern nebst Frauen auch eine Abordnung des Zuges „Poppich Dropp“ und auch Freunde des neuen Königspaares ein, die sich zunächst am Büfett stärken konnten. Nach dieser Stärkung wurde die Krönungszeremonie durchgeführt, bei der die Tochter des neuen Königspaares Sara die aufgrund der Erkrankung ihres Sohnes abwesende Andrea Mertens würdig vertrat. Nachdem das neue Königspaar gekrönt war, ehrte S.M. Holger IV. die Pokal- sowie die Pfändersieger des letzten Zugschießens. So erhielt Dirk Simon als Sieger des Scheibenschusswettbewerbs zunächst einmal den Pokal, bevor dann Ralf Bresser den Pfänderorden für den den linken Flügel, Dirk Simon den Pfänderorden den rechten Flügel, Sven Scharfenberg den Pfänderorden für den Kopf und erneut Ralf Bresser den Pfänderorden für den Schwanz erhielten.

Im Rahmen des sonnigen und trockenen Schützenfestes vom 31.05. – 03.06.2014 konnten wir schließlich mit unserer Fackel „Wir –einfach unverbesserlich“ den ersten Platz in der Fackelprämierung aus den Jahren 2013 und 2014 erfolgreich verteidigen und somit erstmalig in der Zuggeschichte den Hattrick schaffen. Dieses Ergebnis bildete den erfolgreichen Anschluss eines rundum gelungenen Schützenfestes. So erhielt Zugführer Christoph Conrads im Rahmen des Frühschoppens am Montag den „Orden für besondere Verdienste“, laut Flügelleutnant Holger Reisdorf aufgrund seiner Verdienste um den Zug bereits längst überfällig war. Am selben Tag traf man sich mit dem Zug „Poppich Dropp“ am kleinen Zelt am Schützenbaum zum Empfang der Gäste zur Krönung von Daniel und Sandra Becker zum neuen Schützenkönigspaar, die später im Festzelt vollzogen wurde.

Am nächsten Tag traf man sich an der „Residenz“ von Daniel I. & Sandra Becker auf der Neißestraße, um gemeinsam mit dem Zug „Poppich Dropp“ die Gäste des Schützenkönigspaares zu bewirten. Und nachdem man vom Regiment abgeholt wurde, begab man sich Schützenfestausklang in das Festzelt, wo das Schützenfest ausklingen sollte.

Im Mittelpunkt der nächsten Wochen stand dann die Fußball-WM in Brasilien, und man schaute sich die deutschen Spiele im WM-Hauptquartier Creutz zusammen mit einer großen Anhängerschaft (man zählte teilweise bis zu 60 Personen). Und dies brachte viel Spaß (man denke nur an des 7:1 gegen Brasilien) und ein phänomenales Ende mit der 113. Minute und dem Tor von Götze und dem Abpfiff des Finales. Da war man sich sicher: WIR SIND WELTMEISTER!!! So kann man sich vorstellen, welch ein Jubel mit dem Schlusspfiff losbrach. Es war ein wahrlich weltmeisterlicher Jubel, und besonders der Moment der Pokalübergabe wurde genossen und bejubelt. Und somit konnte die Weltmeisterschaft bejubelt werden, und man kann rückblickend auf das Rudelgucken im WM-Hauptquartier noch folgende wichtige Information geben:

Es wurden insgesamt

830 Liter Bier

150 Liter Bowle

600 Wassereis

140 Beutel Chips

verzehrt.

Am 08.08. war man als zweiter Königszug in der Pflicht, beim Schüztzenbiwak zu helfen. Die Hilfe begann am Freitag, dem 08.08., am Nachmittag mit den Vorbereitungen auf dem Schulhof der Grundschule an der Friedrich- / St. Clemensstrasse, wobei das regnerische Wetter die Vorbereitungen immer wieder stocken ließ. Zum Glück war das Wetter ab Samstagnachmittag wieder besser und trocken, so dass viele Gäste das Biwak besuchten und wir somit viel zu tun hatten. Aber trotz allen Stresses lief es im und vor dem Pavillon ohne Probleme, und man konnte die Gäste ohne längere Wartezeiten kühlen Getränken versorgen. So war man bis in die Nacht gut beschäftigt, und die Zeit verging dann auch sehrt schnell, bis man aufgrund zurückgehender Gästezahl unseren Pavillon schließen konnte.

Im Rahmen des Zugschiessens am 01.11. konnte sich Sven Scharfenberg die Kronprinzenwürde sichern und wird zusammen mit seiner Frau Nadine im Frühjahr 2015 zum neuen Zugkönigspaar gekrönt. Dieses Schießen wies aber eine wesentliche Änderung auf: Erstmalig wurde mit dem Pfänderschiessen begonnen, wobei man man die Treffer auf einem Monitor beobachten konnte, auf den mittels Videokamera der Vogel übertragen wurde. Dies führte zu einer erhöhten Aufmerksamkeit seitens der Zugmitglieder und im Zuge dessen zu entsprechende Kommentaren bei nicht so optimalen Treffern. Dieses Pfänderschießen brachte folgendes Ergebnis:

Linker Flügel: Ralf Bresser

Rechter Flügel: Stephan Plöger

Kopf: Ralf Bresser

Schwanz: Ralf Bresser

Leidtragender der ganzen Sache war Zugführer Christoph Conrads, denn er war der Schütze nach Ralf Bresser und vor Stephan Plöger, er befand sich also in einer "Sandwich-Position", welche zu seinem Nachteil wurde. Somit er sein Glück beim Königsvogelschuss und trat somit gegen Sven Scharfenberg an. Aber es war nicht sein Tag, denn Sven setze sich Sven durch und holte den mit dem 66. Schuss Vogel von der Stange.

Im abschließenden Pokalschießen, welches wieder in zwei Durchgängen durchgeführt wurde und jeweils vier Schuss umfasste, von denen die besten drei gewertet wurden, konnte Christoph Conrads endlich einen Erfolg verbuchen: Nachdem er im ersten Durchgang bereits 29 von möglichen 30 Ringen schoss, ließ er sich auch von einem Sonntagsschuss von Dirk Simon, der die 10 genau mittig traf, nicht aus der Ruhe bringen und konnte mit insgesamt 55 Ringen den ersten Platz erringen.

Am 06.11. fand dann die JHV des Jägerkorps statt, in deren Verlauf der Vorstand neungewählt wurde. Und im Rahmen dieser Neuwahlen wurde neben den bereits im Vorstand tätigen Holger Reisdorf, Stephan Plöger und Christian Creutz mit Christoph Conrads das vierte Zugmitglied in den Vorstand gewählt.

Von nun an kehrte ein wenig Ruhe im Zugleben ein, und das Jahr 2014 ging mit der Familienweihnachtsfeier am 14.12. und dem Weihnachtskegeln am 21.12., an dem aufgrund von Krankheit und beruflichen Gründen nur 6 Zugmitglieder teilnahmen, zu Ende.

30 Jahre „Auf der Pirsch

Im Rahmen des Jägerschiessens am 15.03. konnte sich Holger Reisdorf den Sieg in der Einzelwertung sichern, nachdem er im regulären Durchgang 30 Ringe erzielen und sich im Stechen nach zwei Durchgängen gegen einen Konkurrenten letztendlich durchsetzen konnte. Auch Dirk Simon musste in der Blumenhornwertung mit seinen 27 Ringen in das Stechen, konnte sich aber gegen zwei Konkurrenten durchsetzen und den Sieg in der Blumenhornwertung für sich entscheiden.

Im Rahmen der Zugkrönung am 02.05., zu der sich neben den Zugmitgliedern und ihren Frauen auch Familienangehörige sowie Vertreter des Zuges „Poppich Dropp“ nebst Frauen einfanden, wurden Sven und Nadine Scharfenberg gekrönt. Sie lösten Holger & Anke Reisdorf ab, wobei sich Anke Reisdorf nicht von der Königinnenkette trennen, da sich diese in Ankes Haaren verfangen hatte. Nach der Krönung und dem Ehrentanz erhielten Ralf Bresser die für den linken Flügel, Kopf und den Schweif und Stephan Plöger den Pfänderorden für den rechten Flügel, bevor Christoph Conrads den Pokal für seinen Sieg im Pokalschießen erhielt. Im Anschluss begann die „AdP-Show“, für die mussten zunächst 6 Kandidaten „ausgewählt“ und diese mittels Losglücks zu 3 Teams zusammengestellt wurden. Dieses Losglück brachte folgende Teams zusammen: Conny & Marc Schreiber (was für ein Zufall!), Anke Reisdorf & Ralf Bresser sowie Andrea Bresser & Manfred Brawinski. In der ersten Runde wurden dann Fragen zur Geschichte des Jägerzuges gestellt, bei der die Kandidaten aus vier vorgegebenen Antworten die richtige auswählen konnten. Hierbei mussten sich die Paare mittels Trillerpfeife bemerkbar machen, um als erstes die (hoffentlich richtige) Antwort zu nennen. Im zweiten Spiel „AdP-Klick“ musste erraten werden, welche Fackel sich unter den 12 nacheinander verschwindenden Feldern verbarg, wobei insbesondere bei den älteren Großfackeln gerätselt wurde, welche Zugmitglieder auf den Bildern zu sehen waren. Im letzten Spiel mussten die Kandidaten fünf Jahreszahlen den jeweiligen Zugkönig, die jeweilige Großfackel und den jeweiligen Schützenkönig zuordnen. Nach diesen drei Spielrunden stand mit Anke Reisdorf und Ralf Bresser das Siegerpaar fest, und beide erhielten jeweils einen Essengutschein unseres Wachlokals „Pitt Jupp“. Nach der Show begann dann der Losverkauf für die von Holger Reisdorf organisierte sensationelle Tombola, deren 10 Preise dann später an die mehr oder weniger glücklichen Gewinner verteilt wurden: So gab es zwei Zwiebeln für einen „Weinabend für 2 Personen“, eine Rolle Klopapier als „Ritzenreinigungsgerät“, Zahnpaste als „Creme für oben“ sowie Schuhcreme als „Creme für unten“, eine Plastiktüte als „abwaschbare Reisetasche, eine Tube Senf als „Scharfmacher“, eine Packung Miracoli als „Italienisches Essen für Zwei“, ein Paar Schnürsenkel für „2-malige Fummeln unten“, einen Schuhanzieher als „Einführhilfe“ und zum Abschluss einen „Schnellkochtopf“!!! Dieser sollte sich allerdings als eine 5-Minuten-Terrine herausstellen. Nachdem dann die glücklichen Gewinner, deren Namen wir an dieser Stelle aufgrund von möglicherweise aufkommenden Neidattacken schützen wollen, ihre Preise entgegengenommen hatten, wurde dann zum geselligen Teil übergegangen, der für einige erst um 4:30 Uhr morgens enden sollte.

Am 09.05. trafen sich die Züge "Poppich Dropp" und "Auf der Pirsch" zum diesjährigen Vergleichsschiessen der Königszüge im Garten der Familie Ralf Heiligmann, welches erneut die Vorrunde erneut in 4-er-Gruppen ausgeschossen wurde, aus denen sich die beiden Gruppenersten für das Viertelfinale qualifizierten. Diese erste Runde wurde in zwei Durchgängen ausgeschossen, und da im ersten Durchgang mit wenigen Ausnahmen nur 29 oder gar 30 Ringe erzielt wurden, erfolge der zweite Durchgang dann ohne Aufliegen. Im Gegensatz zum Vorjahr qualifizierten sich mit Christoph Conrads und Dirk Simon nur zwei Zugmitglieder vom AdP für das Viertelfinale qualifizieren. In den KO-Runden wurde weiterhin freihändig geschossen, und im Viertelfinale konnte sich nur Dirk Simon nach Stechen durchsetzen. Im Halbfinale kam dann allerdings auch für ihn das Ende kam, aber er schied zumindest gegen den Gewinner des Vergleichsschiessens Sebastian Brandt aus, der sich im zuginternen "Poppich Dropp-Finale" gegen Stefan Jachmann durchsetzen konnte. Doch damit war das Schießen noch nicht zu Ende, denn gegen einen Beitrag von 2 konnte man einem besonderem Schießwettbewerb teilnehmen: Die Schießkarten wurden falsch herum platziert, so dass der Schütze nur eine weiße Fläche sah, auf die er seine Schüsse abgab. Wer sich hierbei mit der höchsten Ringzahl durchsetzen konnte, gewann das eingezahlte Geld. Dies schaffte schließlich Marc Schreiber aus den Reihen vom "Auf der Pirsch" mit 29 Ringen (???)

Ab dem 23.05.2015 fand der Residenzbau beim Schützenkönigspaar Daniel I. & Sandra Becker vom Zug "Poppich Dropp" statt, die wir als zweiter Königszug unterstützen. Begonnen hatte der Bau mit dem Aufbau des Gerüstes und weiteren Arbeiten. Und er endete mit einer schönen Residenz auf der Neißestrasse, die im Rahmen der Residenzeinweihung feierlich eröffnet werden sollte. Aber zuvor erhielt Christoph Conrads im Rahmen des Königs- und Oberstehrenabend am 29.05.2015 den Oberstorden. Dass er diesen Orden erhalten sollte, wurde mit fortschreitender Laudatio durch Oberst Heinz-Willi Otten klar. So sprach er von der Zuggründung in den 80-iger Jahren, dem 25-jährigen Jubiläum vor wenigen Jahren, dass er von Anfang an Zugführer sei, im Korpsvorstand tätig war und nun wieder sei und seit einigen Jahren Kommandierender des Jägerkorps ist. Letztendlich waren nicht nur der Oberst und wir davon überzeugt, dass er den Orden verdient hat, sondern auch viele anwesenden Schützen.

Am 04.06.2015 wurde schließlich die Residenz unseres Schützenkönigspaares Daniel I. & Sandra Becker eingeweiht. Im Zuge dessen waren die beiden Königszüge "Poppich Dropp" und "Auf der Pirsch" zwecks Bewirtung der geladenen Gäste im Einsatz. Als dann um 18 Uhr die ersten Gäste eintrafen, begann die Arbeit, die auch das Kellnern beinhaltete. Für Musik sorgten das Tambourkorps "Frisch Auf Kapellen", das Grenadierfanfarenkorps und die Zwei-Mann-Kapelle "Alpen-Sterne". Im weiteren Verlauf des Abends bei gemütlichem Beisammensein musste aufgrund drohender Bierknappheit frühzeitig Nachschub angefordert werden, welcher auch geliefert wurde.

Im Rahmen des Schützenfestes vom 06. – 09.06.2015 konnten wir keine Fackel präsentieren, da wir in diesem Jahr aufgrund des Residenzbaus keine Zeit hierfür bestand. So war man dann auch am Samstag zügig nach dem Fackelzug im Festzelt. Am Schützenfestmontag endete dann auch unsere Funktion als Königszug, als Daniel und Sandra Becker die Königsinsignien an das neue Schützenkönigspaar Wolfgang I. & Marlies Stübben übergeben hatten.

Vom 14. - 16. 08. fand brach nach einjähriger wetterbedingter Pause das Vater-Kind-Campingwochenende in Heimbach statt, und es blieb bis Samstagabend mit einer sehr kurzen Ausnahme trocken, bevor am Samstagabend der Dauerregen. So wurden am Freitag zunächst einmal die Zelte aufgebaut, bevor sich die Väter zum ersten Mal in geselliger Runde zusammensetzten, während die Kinder den Heimbacher Campingplatz unsicher machten. Zu später Stunde brach man dann zu einer kleinen Nachtwanderung auf, wobei die Kinder sich ruhig verhielten (man hatte sie schließlich vor den Wildschweinen gewarnt). Den Samstagnachmittag verbrachte man dann im Hallenbad “Monte Mare” in Kreuzau. Zurück auf dem Campingplatz genoss man die letzten Sonnenstrahlen, bevor es am Abend dann ungemütlich wurde, da es nun durchgehend zu regnen begann und es sich zudem deutlich abkühlte. So saß man auch nicht mehr lange zusammen, sondern begab sich mit den Kindern relativ früh zur Nachtruhe. Und da es am Morgen immer noch regnete, verzichtete man auf das Frühstück und begann umgehend mit dem Abbau und Verstauen der Zelte, Pavillons und Tische in die Autos, um diesem Regen schnellstmöglich zu entfliehen.

Am 23.10. machten sich dann sechs Zugmitglieder aus Anlass des 30. Zugjubiläums im Partyzug des Touristikunternehmens Müller auf den Weg auf die Nordseeinsel Norderney. In diesem Zug machte man sich im reservierten Abteil gemütlich machen, aktivierte die “Teufelsbox”, beschallte somit das Abteil mit weiterer Musik beschallen (neben der durch die Abteilbox zu hörenden DJ-Musik) und stieß auf den Ausflug an. Dann besuchtre man das den Tanzwagen, wo bereits gute Stimmung herrschte. An der Norddeich Mole angekommen es mit der Fähre zur Nordseeinsel Norderney weiter. Dort angekommen begab sich die “Horde Affen vom Partyzug” (laut Holger eine Aussage eine “Insulanerin”, die er auf der Rückfahrt im Partyzug wiedererkennen zu glaubte) zu den Shuttlebussen, die die Affen in Zentrum des Ortes brachten. Nachdem man schließlich im Hotel eingecheckt hatte, wurde erstmalig die Promenade besucht, um diese zumindest einmal gesehen zu haben. Abends begab man sich in das Restaurant “Leib und Seele” zum Essen und sich dann “Auf die Piste” begab. “Starthäuschen” war das “Rock Café”, und “Zielhang” war die Disco “Backstage”.

Am Samstagmorgen trennte sich die Gruppe zunächst, da sich Ralf Bresser und Marc Schreiber zum Golfplatz begaben, während Holger Reisdorf, Dirk Simon, Ralf Raddatz und Stephan Plöger einen ausgiebigen Inselspaziergang unternahmen und abschließend in einem Straßencafé einen Kaffee oder Cappuccino (Holger wagte sich hier auch an das erste Bier des Tages, was aber noch nicht zu schmecken schien). Nachmittags trafen sich dann alle im “Twenty One”, um dort die Sky-Bundesliga-Konferenz zu schauen. Im Anschluss begab sich die Reisetruppe in ein Fischrestaurant, um dort ein Steak und vier Schnitzel zu bestellen. Nur Dirk Simon bestellte sich mit Labskaus eine typische nordische Delikatesse. Im Anschluss begab man sich in das “Columbus”, dann in das “Rock Café”, um den Abend erneut in der Disco ”Backstage” zu beenden.

Nach einer dank der Umstellung der Uhr von Sommer- auf Winterzeit eine Stunde längeren Nacht machte man nach dem Frühstück nochmals einen ausgiebigen Spaziergang, bevor man sich mit Sack und Pack zur Bushaltestelle begab, von wo aus der Bustransfer zur Fähre erfolgen sollte. Nach der Fährüberfahrt, machte man sich im bereits auf der Hinfahrt genutzten Abteil des Zuges gemütlich. Nur Ralf Bresser und Marc Schreiber ließen es sich nehmen, nochmals den Tanzwagen aufzusuchen, während die anderen die ruhigere Fahrt im Abteil bevorzugten. Von Düsseldorf aus ging es dann per S-Bahn weiter nach Neuss, wo sich die Gruppe weiter auflöste, da zwei Zugkameraden abgeholt wurden, während der Rest mit dem Taxi weiterfuhr und das Wochenende schließlich zu Ende war.

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Jägerzug “Auf der Pirsch 1985”